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Projektgruppen
Auf Vorschlag des Präsidenten hat der Vorstand die Gründung von zurzeit zehn Projektgruppen beschlossen. Diese sind direkt dem Vorstand unterstellt und sollen sich spezifischen, für die Zukunft und die Arbeit innerhalb unserer Gesellschaft wichtigen Problemen widmen und dem Vorstand Lösungsvorschläge zuarbeiten. Durch diese Regelung erhofft sich der Vorstand eine Konzentrierung und Fokussierung seiner Arbeit auf bestimmte aktuelle Tagesordnungspunkte. Die Amtsdauer der Mitglieder der Projektgruppen entspricht der der übrigen Kommissionen der Gesellschaft. Bei der Auswahl geeigneter Kandidaten hat sich der Vorstand von der Kompetenz der ausgewählten Mitglieder leiten lassen und dabei zusätzlich den unterschiedlichen Gruppierungen der Gesellschaft Rechnung getragen. 1. Projektgruppe "Langfristige strategische Planung" Aufgabe der Projektgruppe ist es, längerfristige inhaltliche Entwicklungen der wissenschaftlichen und klinischen Kardiologie sowie berufsständische Probleme zu identifizieren, eine Position der DGK zu diesen Entwicklungen und Problemen zu definieren und dann konkrete Lösungen durch spezielle Task Forces zu initiieren. Mitglieder:
2. Projektgruppe "Qualitätssicherung und Versorgungsforschung" Auf Wunsch des Vorstandes der Gesellschaft haben sich die beiden Projektgruppen "Versorgungsforschung" und "Qualitätssicherung und Register" zu der neuen Projektgruppe "Qualitätssicherung und Versorgungsforschung" vereinigt. Die Aufgaben dieser neuen Projektgruppe sind identisch mit denen, die ursprünglich für die getrennten Projektgruppen vorgesehen waren. Die Teilnehmer der früheren Projektgruppen haben der Zusammenlegung einstimmig zugestimmt. Ziele der Arbeit der neuen Projektgruppe sind:
Mitglieder:
Klinische Register in der Kardiologie: >> Register der Register 3. Projektgruppe "DRG und GOÄ" (Gebührenordnung, Sonderentgelte und Fallpauschalen) Aufgabe der Projektgruppe soll sein, Vorschläge für die Weiterentwicklung der Gebührenordnung zu erarbeiten, Unklarheiten in der Interpretation der jeweils geltenden Gebührenordnung zu identifizieren und bei klärenden Stellungnahmen mitzuwirken. Ferner ist eine Mitwirkung auf breiterer Basis im Bereich der Weiterentwicklung der Sonderentgelte und Fallpauschalen notwendig. Mitglieder:
4. Projektgruppe "Aus-, Weiter- und Fortbildung" Aus-, Weiter- und Fortbildung stellen eine wichtige Aufgabe im Rahmen der Förderung des Nachwuchses dar. Regionale Unterschiede, gefördert durch die föderale Struktur, führen zu einer Zersplitterung der Zuständigkeiten (z.B. Landesministerien, Ärztekammern). Die DGK ist der natürliche Gesprächspartner der Bundesärztekammer (BÄK) in Fragen der Weiterbildung mit dem Ziel, die Qualifikation des Kardiologen hochzuhalten, aber gleichzeitig zu ermöglichen, innerhalb sich ändernder Voraussetzungen und Strukturen der stationären und ambulanten Versorgung konkurrieren zu können. Hierzu gehört u.a. die systematische kontinuierliche ärztliche Fortbildung (Continuing Medical Education, CME). Die Projektgruppe soll enge Kontakte zur UEMS (Union of European Medical Specialists) und zum EBSC (European Board for the Specialty of Cardiology) pflegen. Zu den Aufgaben gehört die vorausschauende Erarbeitung von Empfehlungen
Eine größere Rolle als bisher sollten auch Maßnahmen zur Verbesserung der Ausbildung während des Studiums spielen. Vorschläge für eine zeitgemäße Ausbildung unter Einbeziehung moderner multimedialer Techniken im gesamten Bereich von Herz- und Kreislauferkrankungen sollten den medizinischen Fakultäten gemacht werden. Hierzu könnte die Erstellung einer Inventarliste der an verschiedenen Fakultäten bereits angebotenen Lehrmittel und die Unterstützung bei ihrer Verbreitung gehören. Mitglieder bilden den wissenschaftlichen Beirat der Weiter- und Fortbildungs-Akademie "Kardiologie", deren Vorsitzender Prof. Katus ist. Mitglieder:
5. Projektgruppe "Prävention" Aufgabe der Projektgruppe ist, die europäischen und internationalen Leitlinien zur Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen in die nationalen Gegebenheiten inhaltlich zu übertragen und ihre Umsetzung voranzutreiben. Mitglieder:
6. Projektgruppe "Presse und Public Relations" Eine wirksame Öffentlichkeitsarbeit ist im heutigen sozial- und gesundheitspolitischen Umfeld von großer Bedeutung. Dies verlangt nicht nur eine Information der Öffentlichkeit über die Bedeutung der kardiovaskulären Erkrankungen für Morbidität und Mortalität und die Darstellung der hierfür relevanten Forschungsergebnisse, sondern auch eine Darstellung des Nutzens der kardiovaskulären medikamentösen und instrumentellen Interventionen im Hinblick auf Lebensqualität und -erwartung. Aufgaben der Projektgruppe sind:
Mitglieder:
7. Projektgruppe "Geschichte der Kardiologie" Mitglieder:
8. Projektgruppe "Strategische und Politische Fragen" Diese Projektgruppe hat die Aufgabe, Stellung zu aktuellen Gesundheitspolitischen Fragen zu nehmen, ´strategische Konzepte sowie Konzepte zu erarbeiten. Die Projektgruppe setzt sich zusammen aus Universitätskardiologen, ALKK- und BNK-Mitgliedern Mitglieder:
9. Projektgruppe "Versorgungsformen in der Kardiologie" Aufgabe der Projektgruppe ist es, die entstehenden Projekte zur Integrierten Versorgung in der Kardiologie zu beobachten, zu registrieren und die Mitglieder der DGK über diese Projekte zu informieren. Anhand eines Kriterienkatalogs sollen mögliche Regelungen in Verträgen zur Integrierten Versorgung kritisch darauf untersucht werden, ob ein leitliniengerechtes Leistungsgeschehen vereinbart wird und ob für Patienten und Leistungserbringer interessengerechte Regelungen getroffen werden. Ziele der Arbeit der Projektgruppe sind
Mitglieder:
10. Projektgruppe "Gesundheitsökonomie" In den vergangenen Jahren sind neben den medizinischen auch wirtschaftliche Aspekte bei der Beurteilung von Verfahren und Techniken der Medizin immer weiter in den Mittelpunkt getreten. Die ökonomischen Bewertungsverfahren unterscheiden sich dabei von den klassischen medizinischen Bewertungsverfahren. Oft gehen sie über die rein klinischen Effekte hinaus, indem sie zusätzlich den in der Verbindung mit dem Verfahren auftretenden Ressourcenverbrauch und die Kosten bestimmen. In Deutschland werden gesundheitsökonomische Verfahren nicht zuletzt vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen zunehmend in politische Entscheidungsprozesse eingebunden. Ziel der Projektgruppe ist es, Wissen über Theorie und Anwendung gesundheitsökonomischer Verfahren vorzuhalten, zu verbreiten und im Rahmen der Beurteilung neuer und relevanter Methoden in der Kardiologie anzuwenden. Zusätzlich übernimmt die Projektgruppe eine beratende Funktion des Vorstandes. >> Website der Projektgruppe Gesundheitsökonomie Mitglieder:
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