Open Access & Science Publishing

Internationale Studie zur Akzeptanz des Open Access-Prinzips unter Wissenschaftlern


Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen eines gemeinamen Forschungsprojekts des Instituts für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Department of Information Science der University of Arkansas at Little Rock, USA, führen wir derzeit eine internationale sowie fächerübergreifende Studie zum Thema Open Access im wissenschaftlichen Publikationswesen durch.

Gerade in Zeiten schwindender Etats von Bibliotheken und steigender Abonnementpreise für wissenschaftliche Publikationen wird der Open Access-Gedanke immer stärker thematisiert. Open Access könnte Ihnen als Wissenschaftler die Möglichkeit bieten, unabhängig von Budgets jederzeit und von überall auf aktuelle wissenschaftliche Veröffentlichungen zuzugreifen.

Der Kerngedanke des Open Access-Prinzips besteht im freien, uneingeschränkten und kostenlosen Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen über das Internet für Jedermann. Es handelt sich dabei nicht um bloße elektronische bzw. Online-Publikationen, sondern ausschließlich um solche, auf die ohne Zugangsbeschränkungen und vollkommen entgeltfrei zugegriffen werden kann. Neben den im wissenschaftlichen Publikationswesen weit verbreiteten abonnementbasierten Publikationsformen entstehen derzeit neue Organisationsstrukturen, die das Open Access-Prinzip umsetzen. Diese neuen Strukturen und Modelle sind dabei keineswegs darauf ausgerichtet, bestehende Organisationen oder etablierte Wissenschaftsverlage einzuschränken, sondern können als Ergänzung zu diesen entstehen oder auch von den Verlagen selbst realisiert werden.

Obwohl Open Access-Angebote bereits auf breite Zustimmung auf Seiten von Wissenschaftlern und Institutionen stoßen, setzen sich die Modelle bislang nicht nachhaltig durch. An dieser Stelle setzt die Studie an. Wir untersuchen die Einstellung von Wissenschaftlern gegenüber Open Access und wollen neben den Potentialen dieses Prinzips auch wahrgenommene Schwachstellen identifizieren. Ziel ist es, mit Ihrer Hilfe Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Im Fokus unserer Befragung in Deutschland und den USA stehen Sie als Wissenschaftler in Ihrer Rolle als Autor wissenschaftlicher Publikationen. Ihre Einschätzung der Chancen und Grenzen von Open Access ist uns wichtig und nicht nur entscheidend für die Ergebnisse dieser Studie, sondern kann darüber hinaus auch die Art und Weise beeinflussen, in der Sie in Zukunft wissenschaftliche Ergebnisse publizieren können. Daher interessieren wir uns für Ihre persönliche Einschätzung der Open Access-Idee – ganz unabhängig davon, ob Sie bereits Erfahrungen mit Open Access gemacht haben oder noch nicht.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns bei diesem Projekt durch das Ausfüllen unseres Fragebogens und die Weiterleitung dieser Information an Ihre Kollegen unterstützen würden. Die Befragung erfolgt vollkommen anonym und verfolgt keinerlei kommerzielle Interessen. Unsere Forschungsergebnisse werden zu rein wissenschaftlichen Zwecken ausgewertet. Ihre Daten werden anonymisiert ausgewertet, streng vertraulich behandelt und zu keinem Zeitpunkt an Dritte weitergegeben.

Der Fragebogen ist ab sofort bis zum 4. August 2006 unter der folgenden Adresse abrufbar:

Für das Ausfüllen werden Sie maximal 15 Minuten benötigen. Über die Ergebnisse unseres Forschungsprojektes werden wir Sie ebenfalls auf oben genannter Website informieren. Fragen zu unserer Studie können Sie gerne an survey@openaccess-study.com richten.

Wir bedanken uns bereits jetzt sehr herzlich für Ihr Engagement!

Prof. Dr. Thomas Hess
Leiter des Instituts für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien
Ludwig-Maximilans-Universität München
http://www.wim.bwl.uni-muenchen.de/
Prof. Rolf T. Wigand, Ph. D.
Maulden-Entergy Chair and Distinguished
Professor of Information Science and Management
University of Arkansas at Little Rock, USA
http://ifsc.ualr.edu/

E-Mail: survey@openaccess-study.com | Internet: http://openaccess-study.com/